
TUM Alumnus Jonas Strahberger kann als CEO von TÜV SÜD ASEAN genau das machen, was er sich immer gewünscht hat: gesellschaftlich relevant wirken, Disziplinen, Ideen und Kulturen verbinden und Lösungen liefern, die sowohl praktisch als auch zukunftsorientiert sind (Bild: TÜV SÜD ASEAN).
VOM TUM CAMPUS ZUM CEO IN SINGAPUR
Verantwortung für andere zu übernehmen, bereitete Jonas Strahberger schon immer Freude, beispielsweise als Basketballtrainer für Jugendliche. Diesen Weg ist er konsequent weitergegangen. Heute ist er als CEO für TÜV Süd ASEAN für über 1.000 Mitarbeitende verantwortlich und kann genau das machen, was er sich immer gewünscht hat: gesellschaftlich relevant wirken, Disziplinen, Ideen und Kulturen verbinden und Lösungen liefern, die sowohl praktisch als auch zukunftsorientiert sind.
In den Führungsetagen von Singapur trifft man immer wieder auf TUM-Absolventen.
KEINE BERÜHRUNGSÄNGSTE
Den Weg zu TÜV SÜD fand Jonas Strahberger durch die TUM. Da das Studium ein hohes Maß an Flexibilität bot, arbeitete er parallel zum Studium als Werkstudent, Freiberufler und Praktikant. „Das Studium an der TUM war für mich die ‚Eintrittskarte‘ in mein Berufsleben und eröffnete mir vielfältige Möglichkeiten“, so Strahberger. „Dafür bin ich sehr dankbar.“ Auch seine erste Mentorin, die ihn bis heute begleitet, lernte er über seine Werkstudententätigkeit an der Börse München kennen. Sie war auch die Brücke zu TÜV SÜD
Berührungsängste mit fremden Kulturen hatte Jonas Strahberger nie, vielmehr schätzte er den Austausch. Dem Praktikum in Singapur ging ein Auslandssemester in der Türkei voraus. „Diese Erfahrungen lehrten mich, dass in einer zunehmend mehrdeutigen Welt die eigene Perspektive nicht die einzige ist“, so Strahberger. „Das hilft mir bis heute dabei, Führungsverantwortung in einem internationalen Kontext zu übernehmen.“
BRÜCKENBAUER ZWISCHEN MÜNCHEN UND SÜDOSTASIEN
Es ist Jonas Strahberger ein persönliches Anliegen, anderen die gleichen Chancen für berufliches und persönliches Wachstum zu ermöglichen, wie er sie selbst erfahren durfte. Eine Herzensangelegenheit ist es ihm, die Studierenden der TUM dabei zu unterstützen. „Der Name TUM ist in Singapur eine Institution, in den Führungsetagen trifft man immer wieder auf TUM-Absolventen“, so Strahberger. „Bei einem Feierabendbier hatten wir die Idee, ein Mentoringprogramm für TUM- und TUM Asia-Studierende in Singapur ins Leben zu rufen.“
Das am 10. September 2025 neu eröffnete TUM Alumni Chapter in Singapur bietet Jonas Strahberger und seinen Mitstreitern – wie TUM Alumnus Dr. Thai-Lai Pham, CEO Siemens ASEAN und Präsident des TUM Alumni Chapter Singapore – die perfekte Plattform, um über ihr regionales Mentoring das internationale TUM-Netzwerk weiter auszubauen und zu stärken. „Wir alle teilen ein ähnliches Wertesystem, das durch unsere Zeit an der TUM geprägt wurde: Neugier, Integrität und Verantwortungsbewusstsein“, so Jonas Strahberger. „Diese Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben, empfinde ich als sehr sinnstiftend.“

Seit 2025 engagiert sich Jonas Strahberger im neu gegründeten TUM Alumni Chapter Singapur. Das Bild zeigt ihn auf der Eröffnungsfeier am 10. September 2025 (Bild: Jocelyn Che).

Jonas Strahberger (Bild: TÜV SÜD ASEAN).
Bachelor TUM-BWL 2013, Master 2015
2013 schloss Jonas Strahberger an der TUM den Bachelor in Management & Technology ab, 2015 folgte der Master. 2013 begann er seine Karriere als Praktikant bei TÜV SÜD ASEAN – heute ist er der CEO und zeichnet für die gesamte Region einschließlich Singapur, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand und Vietnam verantwortlich. Mit anderen TUM Alumni engagiert er sich seit 2025 im neu gegründeten TUM Alumni Chapter Singapur. Ob im beruflichen Umfeld, im Freundeskreis oder in der Familie, gutes Miteinander und gegenseitiges Vertrauen sind Jonas Strahberger sehr wichtig.
Mit seiner Ehefrau Susanne, die er bereits seit der Schulzeit kennt, ist Jonas Strahberger glücklich verheiratet und hat mit ihr einen gemeinsamen Sohn. Ohne seine Ehefrau, die ihm stets den Rücken freihält, wäre seine internationale Karriere nicht möglich gewesen. In seiner Freizeit erlebt er mit ihr in Singapur viele kleine Abenteuer – mit dem Mountainbike, zu Fuß im Dschungel oder gemeinsam mit dem Sohn auf tollen Spielplätzen und Wasseranlagen.


